• Tim Hartlieb

Die "Allokationsfrage": Woher weiß ich, wo und wann ich nachkaufe? #Read-The-Markets

Aktualisiert: Juni 24


Meinen grundsätzlichen Umgang mit dem Timing-Dilemma habe ich ja bereits in einer der FAQs kurz und knapp beschrieben. Das dort beschriebene Vorgehen über Cost Averaging ist allerdings nur die „halbe“ Wahrheit.


"Halb" zum einen, weil zwei Arten des Cost Averaging existieren. Und "halb" zum anderen aus folgendem Grund: Die Bestimmung der Nachkäufe hängt stark von der gewählten Diversifikations- und Allokationsstrategie ab.


Die Diversifikationsfrage – also wie viele Positionen ein Portfolio enthalten „sollte“ – will ich an anderer Stelle einmal näher unter dem Slogan #Balance-The-Volatility thematisieren. Im heutigen Beitrag soll es daher um die Allokation der finanziellen Mittel zwischen den einzelnen Unternehmen im Portfolio und den damit verbundenen Averaging-Ansätzen gehen. Denn erst, nachdem ich diese „Allokationsfrage“ für mich beantworten konnte, wusste ich, wann ich bei welchem Unternehmen nachkaufen sollte.



Zunächst einmal sollte diese Frage nicht mit der Aktien- oder Anlagestrategie verwechselt werden. Zwar werden die Begriffe Anlagestrategie, Portfoliostrategie oder Asset Allocation gerne durcheinander geworfen, allerdings gibt es hier aus Anlegersicht einen wichtigen Unterschied. Entscheidend ist dabei nicht, dass wir als Privatanleger diese Begriffe trennscharf voneinander abgrenzen können. Viel wichtiger ist in meinen Augen das grundlegende Verständnis darüber, dass beim Investieren in Aktien zwei richtungsweisende Entscheidungen getroffen werden müssen:


1) Nach welchen Kriterien wähle ich die Unternehmen aus, in die ich investiere?

2) Wie entscheide ich über die konkrete Mittelverteilung zwischen den ausgewählten Unternehmen?



Die erste Frage beantwortet – für mich – die Strategie, die ich persönlich Spark Invest getauft habe. Deren Eigenschaften bzw. das Vorgehen, nach dem ich ein Unternehmen auswähle, habe ich auf einer separaten Seite ausführlich erläutert.

Diese Anlagestrategie entspricht dabei wiederum einer konkreten Form des Growth-Investing. Neben dieser gibt es noch zwei weitere, grundlegende Anlagestrategien: Die Value- und die Dividenden-Strategie. Hier streiten vor allem die Anhänger der ersten beiden Philosophien, also Growth und Value, immer wieder ausgiebig darüber, welche Strategie langfristig die Bessere ist.

In meinen Augen erübrigt sich diese Diskussionen aber für einen langfristig orientierten Anleger, denn auf längere Sicht wird Value zu Growth und umgekehrt. Warum? Nun, dazu werfen wir am besten einen kurzen Blick auf die nachfolgende Grafik [1]: Dabei sind für mich weniger die konkreten Zahlen, sondern vielmehr die klar erkennbaren Tendenzen von Relevanz.



Wir sehen, dass kurzfristig, also beispielsweise über die nächsten 12 Monate, die Kursentwicklung bei den Aktien hauptsächlich vom Bewertungs-Multiple bestimmt wurde. Da nach meinen bisherigen Erfahrungen viele der besten Wachstumsaktien regelmäßig mit „völlig überbewertet“ abgestempelt werden, ist dazu wohl auch bald einmal ein Beitrag fällig.


Im Gegensatz zur 12-Monatssicht resultiert die Stock-Performance auf einen Drei-Jahres-Zeitraum bereits zu 50% aus dem Umsatzwachstum.

Was die noch entferntere Zukunft betrifft, hängt die Entwicklung der Aktienkurse dann sogar fast nur noch von einem Faktor ab: Der Fähigkeit des Unternehmens, die Umsätze kontinuierlich zu steigern. Und ein solches Unternehmen bezeichne ich als einen True Winner.


Folglich ist es die "große Kunst", die Unternehmen frühzeitig zu ermitteln, die genau diese Fähigkeit besitzen. Um diese Unternehmen identifizieren zu können, habe ich meine Spark-Invest Anlagestrategie wiederum auf der Basis von genau den Faktoren formuliert, die meiner Meinung nach diese Fähigkeit maßgeblich beeinflussen. Das Vorgehen zum frühzeitigen „Aufspüren“ eines True Winners beschreibt wiederum nichts anderes als die Kernidee des Value-Investing: Eine Unterbewertung soll (vor der breiten Masse) erkannt und ausgenutzt werden.


Woher wissen wir jetzt aber, ob wir einen True Winner ausgewählt haben und unsere Position vergrößern sollten? Und genau hier kommen wir zurück zum zweiten Punkt, denn die Antwort darauf findet sich in der Allokationsfrage.



Wie bereits eingangs erwähnt, gibt es zwei Arten des Cost Averaging:


Averaging UP und Averaging DOWN.


Während beide grundsätzlich sinnvolle Vorgehensweisen im Umgang mit dem Timing-Dilemma darstellen, ist aber nur EINE wirklich hilfreich, um maximal von einem True Winner zu profitieren. (Auch) ich habe einige Jahre gebraucht, bis ich erkannt habe, welcher Ansatz hierfür der Richtige ist. Die Antwort lautet Averaging UP.


Zunächst, was ist darunter überhaupt zu verstehen? Averaging UP meint das schrittweise Nachkaufen bei Aktien, die im fortschreitendem Zeitverlauf die ursprüngliche Investment-Thesis zunehmend bestätigen. Eine solche Thesis-Confirmation kann wiederum durch verschiedene Ereignisse erfolgen. Ich persönlich achte dabei auf folgende vier Signale:


  • Ein Unternehmen veröffentlicht ein starkes Quartalsergebnis. Oft wird im gleichen Schritt zusätzlich noch die Guidance erhöht.

  • Ein Unternehmen gewinnt wichtige Schlüsselkunden und/oder Partner.

  • Ein Unternehmen stellt ein weiteres, wichtiges Feature/Produkt vor und erweitert dadurch seinen TAM (Total Addressable Market)

  • Der Aktienkurs erreicht ein neues All-Time-High (ATH). Das ist in meinen Augen übrigens auch das eindeutigste Signal für eine Thesis-Confirmation.


Das heißt, wann immer ein Unternehmen beispielsweise ein beeindruckendes Quartalsergebnis oder ein neues ATH ausweist, erhöhe ich meine Position. Der konkrete Zeitpunkt des Nachkaufs ist hier in meinen Augen nicht kriegsentscheidend. Ich persönlich warte beispielsweise bei nicht ganz eindeutigen Signalen oder in volatilen Marktphasen oft ein paar Tage ab. Und natürlich kann ich auch nur nachkaufen, wenn ich ausreichend Kapital zum Nachkaufen habe.


Was auf den ersten Blick eher kontraintuitiv erscheint, ist meines Erachtens das „Geheimnis“, um maximal von echten Gewinnern zu profitieren. Die Bedeutung von Averaging UP resultiert dabei aus den folgenden drei Punkten, die ich zum besseren Verständnis näher erklären will.


  1. Fakten vor Sturheit

  2. ATHs statt Lower Lows

  3. Absolut statt relativ



1) Fakten vor Sturheit


Grundsätzlich tendieren wir als menschliche Börsenakteure gerne dazu, an unseren Meinungen zu „verbissen“ und zu lange festzuhalten. Denn hinter jeder Anlageentscheidung steht – hoffentlich – immer eigens angestellte Überlegungen, warum sich dieses oder jenes Investment als profitabel erweisen sollte. Und diese Überlegungen erfordern eine fortlaufend kritische und möglichst objektive Prüfung der getroffenen Annahmen.


Um dann die bestmögliche Performance zu erzielen, ist es essenziell, eine zuvor gewonnene Einschätzung rechtzeitig aufgeben zu können, falls sich die Anzeichen verdichten, dass die ursprüngliche Investment-Thesis doch nicht (mehr) zutreffend ist. In diesem Zusammenhang sind in meinen Augen erfolgreiche Investoren nicht gebildeter oder schlauer. Vielmehr verfügen sie über eine größere, emotionale Distanz zu ihren Investments und können dadurch falsch getroffene Annahmen schneller aufgeben.


Darüber hinaus kommt es durch das zu lange Festhalten an einer bestimmten Investment-Thesis zu einem doppelten Verlust: Zum einen erleidet man direkte Verluste aus der negativen Entwicklung des getätigten Investments. Zum anderen fallen die sog. Opportunity Costs an. Diese Kosten sind im übertragenen Sinn zu verstehen, denn damit sind die verpassten Gewinne gemeint, die über ein anderes Investment in der Zwischenzeit erzielt hätten werden können. Durch stures und unüberlegtes Averaging DOWN kann folglich dieser doppelte Verlust im Zweifelsfall erheblich vergrößert werden. Daher sollte vor jeden Nachkauf geprüft werden, ob die ursprüngliche Investment-Thesis noch in Takt ist. Im Idealfall wurde sie eben bereits in irgendeiner Form bestätigt.


Und genau aus diesem Grund sehe ich die Börse als eine hervorragende Schule für das gesamte Leben: Man muss in der Lage sein, über den eigenen Schatten zu springen um sich eigene Fehler eingestehen zu können. Und nachdem ich bereits genug Geld durch „Emerging Markets Unicorns“ und „heißen Wasserstoffwetten" verbrannt habe, weiß ich, dass ich kein „Insider“ bin, der unfehlbar ist.



2) ATHs statt Lower Lows


Ein zweiter, wichtiger Punkt bei der Averaging-UP Philosophie hat eigentlich sogar mehr mit Chart-Technik als mit qualitativen Research zu tun. Ich bin zwar kein „Chart-Analyst“, dennoch gibt es eine technische Interpretation, die für jeden Anleger von Bedeutung ist: Die Kursentwicklung an sich. Denn ein Aktienkurs drückt in letzter Konsequenz – und trotz einer zunehmenden Zahl an ETF-Anlegern – vor allem zwei Dinge aus:

- Das Wissen von vielen, äußerst cleveren, professionellen Anlegern

- Alle verfügbaren Informationen zum Zeitpunkt X


Vor diesem Hintergrund lässt sich folgende Argumentationskette aufstellen:


Wenn ein Unternehmen die Fähigkeiten haben soll, mit denen es über mehrere Jahre den Umsatz fortlaufend auf hohem Niveau steigern kann, dann muss sich das früher oder später in harten Fakten – also Informationen – belegen lassen. Und diese Belege fließen in jedem halbwegs effizienten Markt früher oder später in die Preisbildung ein. Daher muss die Aktie eines solchen Unternehmens zwangsläufig immer neue ATHs erreichen. Wenn es sich also um einen True Winner handelt, dann muss das entsprechende Unternehmen immer wieder aufs Neue durch entsprechende News beeindrucken, immer wieder überzeugende Produkte vorstellen, usw. Und diese konstant-starke Business Execution führt in regelmäßigen Abständen zu neuen Höchstständen.


Zur Veranschaulichung werfen wir am besten einen Blick auf eine Vorzeige- und ein Negativbeispiel. Den Anfang macht Alphabet. Hier zähle ich allein in den letzten fünf Jahren über fünf klare ATHs.



Jetzt das Negativbeispiel. Und so, wie bei unserem alten Bekannten Tech-Dino sollte die Kursentwicklung eben gerade nicht aussehen: Seit fünf Jahren folgt bei IBM ein Lower Low dem Nächsten!



Man könnte fast meinen, dass ich IBM auf dem Kicker hätte. Dem ist zwar nicht so, aber der Laden eignet sich einfach immer wieder als Role Model für ein Unternehmen, in das ich niemals investieren würde. Genauso gut hätte ich hier aber den Chart der RTL Group, von GoPro oder der Deutschen Bank einfügen können.



3) Absolut statt relativ


Der dritte und letzte Punkt hat vor allem mit dem Unterschied zwischen absoluter und relativer Vermögenssteigerung zu tun. Dieser Unterschied resultiert aus dem Umstand, dass es nur eine sehr begrenze Anzahl an Unternehmen gibt, die über einen langen Zeitraum in der Lage sind, ihre Gewinne kontinuierlich zu steigern und dabei ihre Margen aufrechtzuerhalten.


Solche Unternehmen werden oftmals auch als "Compounding Machines" bezeichnet. Das kommt daher, dass besonders dominante und innovative Marktführer über Jahre hinweg ihre Gewinne sinnvoll reinvestieren und genau dadurch kontinuierlich neue Geschäftsfelder erschließen und zusätzliche Umsätze erzielen.


Darüber hinaus sieht es natürlich schön aus, wenn eine bestimmte Position nie durch einen Nachkauf verwässert wurde und damit irgendwann mit einem Plus von 900% im Depot steht. Denn dann könnte man ja stolz verkünden, dass man einen Pure-10-Bagger erzielt hat.


Ich habe allerdings gelernt, dass genau das die falsche Denkweise ist. Das liegt daran, dass es nicht um den prozentualen Gewinn geht, der mit einem einzigen Investment erzielt wird. Stattdessen geht es am Ende des Tages aus der Sicht eines rationalen Anlegers einzig und allein um darum, wie er/sie die begrenzten Mittel bestmöglich einsetzen und vermehren kann. Im Normalfall müssen wir nämlich fortlaufend – also nach jedem Gehaltseingang oder anderem Mittelzufluss – entscheiden, wie die neuen Mittel verwendet werden sollen.


Wenn ich das Gefühl habe, dass ich bereits einen (oder mehrere) True Winner aufgespürt habe, stellt sich mir folgende Frage: Warum sollte ich das Risiko eingehen und in einen „Neuling“ zunehmend stärker gewichten, wenn ich genauso meine Beteiligung an einem Unternehmen erhöhen kann, das bereits eine hervorragende Business Execution bewiesen hat? Selbstverständlich kaufe ich hier nicht "blind" nach, denn sowohl die Bewertung als auch das absehbare Wachstum müssen stimmen. Aber die entscheidende Aussage ist hier eine andere: Da echte Gewinner immer wieder aufs Neue überzeugen („true winners just keep on winning“), will ich unter den entsprechenden Voraussetzungen (Bewertung & Alternativen) lieber meine Beteiligungen an Unternehmen erhöhen, die bereits einen starken Track-Record aufweisen UND noch über ausreichendes Wachstumspotential verfügen.


Anstatt mich also in prozentuale Zuwachsraten zu verlieben, fokussiere ich mich darauf, maximal am Erfolg eines True Winners zu partizipieren. Und genau an dieser Stelle entscheiden sich leider viele Anleger oft für Gewinnmitnahmen bzw. zur Reinvestition bei einer zweitklassigen Unternehmen.



Diese drei Punkte bedeuten aber natürlich nicht, dass ich kein Averaging DOWN verwende. Im Gegenteil, diese Art des Nachkaufens ergibt sich für mich automatisch aus dem Umstand, dass ich den Markt nicht timen kann und immer lieber über mehrere Tranchen zukaufe.


Allerdings schieße ich nicht (mehr) blind Geld bei „schwächelnden“ Positionen nach. Denn seitdem ich aufgehört habe, die am Positionsgröße der Unternehmen in meinem Portfolio „mit Gewalt“ zu bestimmen und kontinuierlich von echten Gewinnern zu Trittbrettfahrern umzuverteilen, hat sich meine Performance erheblich verbessert. Dazu gehört für mich übrigens genauso, sich auch hin und wieder von Positionen zu trennen, die 20, 30 oder 50 Prozent ins Minus gerutscht sind.


Diese Philosophie – also Adding to Winners und Averaging Up – wird insbesondere auch von zwei der größten Investmentlegenden aller Zeiten propagiert: Warren Buffett und Stanley Druckenmiller.


Druckenmiller, der einige Zeit die rechte Hand von George Soros war und über viele Jahre mehr als 30 (!) Prozent Rendite erzielt hatte, erläuterte hierzu sein Vorgehen in einem Interview wie folgt:


A lot of my style is you build a thesis, hopefully one that no one else has built; you sort of put some positions on; and then when the thesis starts to evolve, and people get on and you see the momentum start to change in your favor, then you really go for it. You pile into the trade. It’s what my former partner George Soros was so good at. We call it– if you follow baseball, it’s a slugging percentage, as opposed to batting average.

Auch wenn Druckenmiller hauptsächlich mit Anleihen und Währungen handelte, ist sein Vorgehen dasselbe: Zuerst formulierte er sich seine Investment Thesis. Bevor er dann aber wirklich größere Summen auf die entsprechenden Positionen setzte, wartete er immer auf entsprechende Reaktionen des Marktes, die seine These stützten. Die Herangehensweise des Averaging Up bzw. des Nachkaufens bei zunehmender Thesis-Confirmation findet sich auch beim GOAT - Warren Buffett. In einem Jahresbericht von Berkshire Hathaway findet sich das folgende Zitat:


Selling your winners and holding your losers is like cutting the flowers and watering the weeds.

Anleger sollten also vielmehr darauf achten, regelmäßig das “Unkraut” aus ihren Portfolios zu entfernen und stattdessen die „Blumen“ mit ausreichend „Frischwasser“ zu versorgen. Zwar stammt dieses Zitat ursprünglich von Peter Lynch – einem anderen, äußerst erfolgreichen Fonds-Manager, aber die Tatsache, dass Buffett damals extra für dessen Verwendung bei Lynch angefragt hatte, zeigt, wie sehr Buffett seine eigene Philosophie darin wiedererkennt.



Abschließend lässt sich meine Allokationsstrategie wie folgt zusammenfassen:


Im ersten Schritt versuche ich, ca. 15 der vielversprechendsten „Kandidaten“ durch eine qualitative Markt- und Unternehmensanalyse zu identifizieren. Diese nehme ich dann vorerst einmal in mein Spark-Portfolio auf. In der Regel gebe ich dabei jedem Unternehmen ungefähr 2-3 Quartale Zeit, mir entsprechende Signale zu „schicken“.


Gemäß dem Motto „Add to your Winners as winners keep on winning“ führt dann aber nicht meine eigene Unternehmensüberzeugung oder persönliche Zukunftseinschätzungen zur Ausbildung der jeweiligen Positionsgrößen.


Vielmehr überlasse ich die fortlaufende Allokation meiner Mittel den dem Markt, dem Unternehmen und dessen Management. Jetzt sollte vielleicht auch ersichtlich sein, warum ich so großen Wert auf die „weichen“ Faktoren bei der Unternehmensanalyse lege: In letzter Konsequenz vertraue ich als Anleger meine Mittel dem Führungsteam und den zu delegierenden Mitarbeitern an. Wann immer ich beispielsweise dem CEO nicht ausreichend vertrauen kann, mache ich einen großen Bogen um das Unternehmen. Genauso ist das auch der Grund, warum ich überwiegend in gründergeführte Unternehmen investiere. Aber dazu eventuell an anderer Stelle mehr.


Je mehr positive Signale ich dann von einem Unternehmen erhalte, desto besser müssen zwangsläufig die Management-Entscheidungen und die daraus resultierende Business Execution sein. Im weiteren Verlauf steigt damit wiederum die Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei dem besagten Unternehmen um einen langfristigen Innovations- und Marktführer handelt. Und so nehmen mit der Zeit automatisch die Beteiligungen an True Winenrs zu.


Dieses automatische Übergewichten ist meiner Ansicht nach auch der Grund, warum Anleger oft schlechter abschneiden als bekannte Indizes: In einem Index – wie beispielsweise dem Nasdaq100 – erreichen die besten Unternehmen mit der Zeit eine viel stärkere Gewichtung. Nur werden dort die Gewinner nicht „klein gehalten“ oder gar frühzeitig aussortiert.



THE END.


Spark Invest- Innovation erkennen, Disruption verstehen und besser investieren


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Der Verfasser übernimmt außerdem keinerlei Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der Inhalte. Und der Verfasser haftet somit auch nicht für Verluste, die aus Anlageentscheidungen resultieren, die auf im Beitrag geschilderten Informationen basieren.



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