Das Timing-Dilemma: Wann kaufe ich nach?

 

 

Niemand, absolut niemand kann kurzfristige Entwicklungen (d. h. alles unter einem Jahr) am Aktienmarkt vorhersagen. Allein aus diesem Grund macht es in meinen Augen überhaupt keinen Sinn, sich tagelang den Kopf über den idealen Einstiegszeitpunkt zu zerbrechen.

 

Für mich hat sich das sog. Cost-Averaging bewährt, was als eine Art zeitliches "Diversifizieren" verstanden werden kann. Das heißt, ich kaufe beispielsweise insbesondere in volatilen Marktphasen regelmäßig und über mehrere Tranchen verteilt zu. Durch dieses zeitliche Strecken vermeide ich, dass ich (für immer?) auf einen Einstiegszeitpunkt warte oder mit der sog. FOMO (fear of missing out) infiziert werde. 

Wichtig ist außerdem, dass man sich in äußerst euphorischen Börsenzeiten einen konkreten Plan erarbeitet - also was man unter welchen Bedingungen nachkauft und warum. Denn wenn erst einmal die Volatilität einsetzt und die Marktteilnehmer nervös werden, ist es zu spät, um sich rational einen "Schlachtplan" zu überlegen.

Meiner Ansicht nach ist es ohnehin viel wichtiger, dass man auf dominante Marktführer und wachstumsstarke Qualitätsunternehmen setzt. Denn "Müll" bleibt "Müll", auch bei einem besonders niedrigen Preis. Und genau so wie im Alltag qualitativ hochwertigere Produkte immer einen höheren Preis und ein länger anhaltendes Nutzungserlebnis mit sich bringen, so gilt dies auch an der Börse. Zwar kaufe ich nicht Wachstum um jeden Preis, aber ich achte wesentlich mehr auf die Qualität als auf den Preis. 

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